Kunst machen

Der künstlerische Prozess

In der ersten Arbeitsphase an einem neuen Objekt arbeite ich mich intuitiv an dessen Grundform heran und lege die verborgene, innere Struktur des Werkstücks frei. Hier gilt es den Zufall auszuhalten und für sich zu nutzen. Das Vertrauen in die eigene Intuition und die Akzeptanz von zufällig entstehenden Formen kennzeichnen diese erste Phase ebenfalls.

 

Die daraus sichtbar gewordene, so entstandene Wechselwirkung des Tastens und Definierens stärkt das Kunstobjekt und schärft meinen Blick auf seine endgültige Form. Im Finishing arbeite ich bis zur Perfektion an den Oberflächen und an der Verfeinerung der Linien, sowie an der Haltung des Objekts. Mit dieser Vorgehensweise erreiche ich eine klare Aussage der, dem Objekt innewohnenden Haltung trotz grosser Abstraktion.

 

Bei meinen mathematisch berechneten Objekten wie Kugeln oder «Quaderfiguren», ist nichts dem Zufall überlassen. Jede Dimension, sowie die Anordnung der einzelnen Teile, sind genaustens definiert. Die einzelnen Teile sind so angeordnet, dass sie in der Summe eine weitere eigenständige Figur ergeben.

«Da alle Objekte perfekt im Lot stehen, wirken die bis zu 5m hohen Skulpturen gleichermassen zeitlos, in der Erde fest verankert und trotzdem erstaunlich leicht»


 

Das warme, sinnliche Wesen des geölten Holzes führt dazu, dass die Objekte berührt werden wollen.

Die künstlerische Motivation

Mich interessiert es, Grenzen zu verschieben, sei es mit grösstmöglicher Abstraktion oder dem Sichtbarmachen der Schwerkraft. Kunst gibt mir diese Möglichkeit. Zur Verdeutlichung:

 

Manchmal wirkt es, als würden die Grenzen der Physik nicht gelten. Optisch scheint der Schwerpunkt des Objekts nicht innerhalb seiner Grundfläche zu liegen, sondern ausserhalb. Eine solche Sinnestäuschung interessiert mich.

 

Mich reizt auch, einen Körper soweit zu abstrahieren wie es geht, ohne dabei die dahinterliegende Botschaft zu verlieren. Meine Objekte sind abstrakt, trotzdem erkennt man deren Haltung auf einen Blick. Durch die Wahl des Holzes erhält jedes Objekt seinen ganz eigenen Charakter.

 

Zu guter Letzt werfe ich gerne einen Blick in die Zukunft und überlege mir soziologisch-gesellschaftliche Aspekte, die uns betreffen. Das setze ich in Skizzen um und erlaube so, durch die Kunst einen Blick in eine solche, mögliche Zukunft.

 

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